Entscheidung

Vor- und Nachteile der bKV: Lohnt sie sich für Ihr Unternehmen?

Kurz gesagt

Die bKV hat für Arbeitgeber deutlich mehr Vorteile als Nachteile: Sie bindet schwer ersetzbare Fachkräfte, hilft im Recruiting, senkt Krankheitstage und sichert das operative Geschäft ab. Gerade in ländlichen Regionen macht sie Arbeitgeber attraktiver. Der wichtigste Nachteil sind die laufenden Kosten, die sich durch weniger Ausfälle aber oft schnell rechnen.

Dieser Artikel ist für Arbeitgeber, die abwägen, ob eine betriebliche Krankenversicherung für ihr Unternehmen sinnvoll ist. Wir nennen Vorteile und Nachteile offen, für Arbeitgeber und Mitarbeiter.

Lohnt es sich bei Ihnen?

Wir rechnen es im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch, kostenlos und unverbindlich, und sagen Ihnen auch, wenn es in Ihrem Fall keinen Sinn macht.

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Welche Vorteile hat die bKV für Arbeitgeber?

Schwer ersetzbare Mitarbeiter halten

Wer eine erfahrene Fachkraft verliert, verliert Wissen, Kundenbeziehungen und oft Monate an Einarbeitung. Die bKV ist ein Benefit, den Mitarbeitende beim Arzt, Zahnarzt oder Optiker direkt spüren. Das stärkt die Bindung an das Unternehmen.

Spezialisierte Fachkräfte gewinnen

Im Recruiting ist die bKV ein Argument, das über das Gehalt hinausgeht. Es hilft, spezialisierte Fachkräfte zu gewinnen, die sonst schwer zu bekommen sind. Noch hat nicht jeder Arbeitgeber eine bKV, deshalb hebt sie Sie von anderen ab.

Standort attraktiver machen

Gerade in ländlichen Regionen fällt es schwer, Fachkräfte zu finden und zu halten. Eine bKV wertet den Arbeitgeber auf und kann fehlende Großstadt-Vorteile ausgleichen.

Weniger Krankheitstage und ein abgesichertes Geschäft

Vorsorge und schnelle Facharzttermine verkürzen Ausfälle. Das ist mehr als eine Kostenfrage. Fällt eine Schlüsselkraft aus,

  • geraten laufende Aufträge und Verträge ins Stocken,
  • können neue Aufträge oft nicht angenommen werden,
  • müssen Kolleginnen und Kollegen einspringen und werden selbst überlastet.

Jeder Tag, den Mitarbeitende wie geplant arbeiten, sichert Umsatz und Kundenbeziehungen.

Mehr Wirkung pro Euro als eine Gehaltserhöhung

Von 100 Euro mehr Gehalt kommen netto oft nur rund 50 bis 60 Euro an. Die bKV kann bis 50 Euro im Monat als Sachbezug steuerfrei bleiben und kommt als voller Versicherungsschutz an.

Welche Nachteile hat die bKV für Arbeitgeber?

  • Laufende Kosten: Der Beitrag fällt jeden Monat für alle Versicherten an. Durch weniger Ausfälle rechnet er sich aber oft schnell, siehe Was kostet eine bKV?
  • Wirkung braucht Nutzung: Kennt niemand die bKV, verpufft sie. Eine gute Einführung ist deshalb Pflicht. Partner wie BestPloyer übernehmen das kostenlos.
  • Steuerliche Grenze: Die 50-Euro-Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Ist sie schon durch einen Tankgutschein ausgeschöpft, der schnell verpufft, lohnt es sich oft, den Sachbezug lieber für die bKV zu nutzen.

Welche Vor- und Nachteile hat die bKV für Mitarbeiter?

Vorteile: zusätzliche Gesundheitsleistungen ohne eigenen Beitrag, in der Regel ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit. Leistungen wie Zahnersatz, Brillen oder schnelle Facharzttermine sparen spürbar Geld und Zeit.

Nachteile: Beim Wechsel des Arbeitgebers endet der Schutz, kann aber oft als Privatvertrag weitergeführt werden. Liegt der Beitrag über der Sachbezugsgrenze, kann er steuerpflichtig werden.

Lohnt sich eine bKV für Ihr Unternehmen?

Eine bKV lohnt sich besonders, wenn

  • Ihr Geschäft an Fachkräften hängt, die schwer zu ersetzen sind,
  • Sie Schwierigkeiten haben, Fachkräfte zu finden oder zu halten, etwa wegen Ihres Standorts,
  • Sie hohe Krankheitstage haben, etwa in Produktion, Montage oder Pflege,
  • Gehaltserhöhungen netto kaum ankommen und Sie mehr Wirkung pro Euro suchen.

Weniger sinnvoll ist sie, wenn das Budget nur für einen sehr kleinen Tarif reicht, den Mitarbeitende kaum bemerken.

Überwiegen bei Ihnen die Vorteile?

Wir rechnen im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch, ob sich die bKV für Ihr Unternehmen lohnt, und sagen es Ihnen ehrlich, wenn nicht.

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Häufige Fragen

Lohnt sich eine betriebliche Krankenversicherung?

Ja, wenn sie spürbare Leistungen bietet und gut eingeführt wird. Besonders lohnend ist die bKV für Unternehmen mit schwer ersetzbaren Fachkräften, hohen Krankheitstagen oder Schwierigkeiten, Personal zu finden. Weniger Ausfälle und eine stärkere Bindung gleichen den Beitrag oft schnell aus.

Welche Vorteile hat eine bKV für Arbeitgeber?

Die bKV bindet Mitarbeitende, hilft beim Gewinnen von Fachkräften, macht den Standort attraktiver und senkt Krankheitstage. Dadurch sichert sie das operative Geschäft ab. Zusätzlich kann sie bis 50 Euro im Monat als Sachbezug steuerfrei bleiben.

Hat die bKV Nachteile für Arbeitnehmer?

Kaum. Mitarbeitende zahlen keinen Beitrag und bekommen zusätzliche Leistungen. Beim Arbeitgeberwechsel endet der Schutz, kann aber oft privat weitergeführt werden.

Ist eine bKV besser als eine Gehaltserhöhung?

Oft ja. Von einer Gehaltserhöhung kommt netto nur ein Teil an, während die bKV bis 50 Euro im Monat steuerfrei bleiben kann und als voller Versicherungsschutz ankommt. Außerdem verbinden Mitarbeitende die Leistungen direkt mit ihrem Arbeitgeber.

Für welche Unternehmen lohnt sich eine bKV besonders?

Für Unternehmen, deren Geschäft an Fachkräften hängt, etwa im Maschinenbau, in der Produktion oder im Service, und für Arbeitgeber in Regionen, in denen Personal schwer zu finden ist.

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